Mark und Pfennig - Dokumente deutscher Geschichte!
Der Pfennig ist eine sehr alte Bezeichnung für eine Münze aus Silber und Urvater verschiedenster Münznominale wie Heller, Groschen oder Penny die heute noch in den verschiedensten Ländern ihre Gültigkeit haben. Die Geschichte der verschiedenen Münzen, die ihren Ursprung aus dem Wort Pfennig herleiten ist hier an Hand von Bildern dokumentiert und sicherlich für jeden, den das Sammelgebiet deutsche Münzen fasziniert, interessant. Ursprünglich eine wertvolle Silbermünze sank der Pfennig im Mittelalter zur Scheidemünze herab und verlor immer mehr an Bedeutung. Mit Gründung des Kaiserreichs 1871 wurden alte Währungsbezeichnungen wie Heller, Taler oder Batzen abgeschafft und eine einheitliche Wahrung die "Mark" eingeführt. Als Untereinheit bildete der "Pfennig" den hundertsten Teil einer Mark. Gleichzeitig wurde den neuen Münzen je ein Prägebuchstabe (A,D,F,G,J) der noch verbleibenden 5 Münzstätten zugeteilt. Mit der Teilung Deutschlands 1948 entwickelten sich 2 deutsche Staaten die gleichermaßen die Mark und den Pfennig als amtliches Zahlungsmittel einführten. Die Deutsche Mark und die "Mark der DDR", die nach der Wiedervereinigung 1990 abgeschafft wurde, waren bis zur Euro-Einführung 2002 amtliche Zahlungsmittel beider Staaten. Unter einigen alten Kursmünzen befinden sich besonders seltene und von Sammlern gesuchte Exemplare. Seltene Münzen sind neben dem 50 Pfennig Stück "G" 1950 mit der Umschrift "Bank Deutscher Länder" auch 2 Pfennig-Münzen aus den Jahren 1968/69 mit dem Prägebuchstaben "J" aus 95% Kupfer. Wer Münzen sammelt weiss, dass man zum prüfen prima einen Magneten dafür verwenden kann. Der letzte deutsche Pfennig war kupferfarben und hatte auf der Wertseite eine "1" und auf der Rückseite das Eichenlaub als deutsches Symbol geprägt. Ebenfalls im Wert stark zugelegt haben die ersten Gedenkmünzen der BRD mit dem Münzwert 5 Mark. Durch die Wiedervereinigung ist das Sammelgebiet "Deutsche Münzen" so populär wie nie zuvor, denn jeder Sammler möchte natürlich seine Sammlung vervollständigen.
Das Sammelgebiet Euro-Münzen wird immer beliebter
2002 wurde der Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und die Mark,
dass Geld des deutschen Wirtschaftswunders, wurde Geschichte.
Der Euro hielt, mit neuen Münzen und Banknoten,
Einzug in die Herzen der Bürger.
Der spektakuläre Start der ersten Euro-Goldmünze löste in Deutschland ein regelrechtes Sammelfieber aus.
Nicht zuletzt sind es die fantastischen Motive der Münzen die das neue Sammelgebiet so besonders machen.
Neben den verschiedenen Euro-Umlaufmünzen werden auch einige Gedenkmünzen aus Silber zum Nennwert von
10 Euro geprägt. Die letzte und aktuelle Gedenkmünze erinnert an den römischen Kaiser "Karl den Großen"
der 2012 seinen 300. Geburtstag feiert. Erstmals seit mehr als 97 Jahren wurden in Deutschland auch wieder Münzen
aus Gold in der Währungsbezeichnung Mark (Goldmark 2001) und Euro (Währungsunion 2002) geprägt.
Ab 2003 erscheinen jährlich Goldmünzen zu 100 Euro aus der Serie "Deutsche Welterbestätten" deren Motive, von der
UNESCO zum Weltkulturerbe erhobene, historische Bauten zeigen. Am beliebtesten
jedoch sind die 2-Euro-Münzen die
nicht nur für den normalen Umlauf sondern auch extra für Sammler in "Polierte Platte"
verausgabt werden.
Münzen sammeln - Tipps und Tricks
Machen sie einen kleinen Ausflug durch die, in deutsche Münzen geprägte, Geschichte. Durchforsten sie das Lexikon auf der Suche nach verschieden Begiffen deutscher Münzgeschichte wie Taler, Groschen oder Pfennig. Münzen sind derzeit das Sammelgebiet Nr.1 in Deutschland. Vieleicht brauchen Sie Hilfe bei der Bestimmung deutscher Münzen und werden hier fündig. Die verschiedenen Fachbegriffe der Numismatik (Münzkunde) bekommen sie im kleinen Münzlexikon näher erklärt denn Münzen sammeln ist kein Buch mit sieben Siegeln Um den Wert Ihrer Münzen für immer zu erhalten finden Sie hier wertvolle Informationen zur Reinigung,Aufbewahrung und Pflege.
Ich wünsche Ihnen beim stöbern und Sammeln viel Spass!


